Dies ist ein Buch, das ich JEDEM empfehle, egal, ob du dich als „Künstler:in“ betrachtest, oder nicht. Aber für Küsntler:innen ist es ein Must-Read! Jede Zeile in „We need your art“* ist so wertvoll, so voller Liebe und Weisheit, dass es kein Wunder ist, dass ich dieses Buch immer in meiner Nähe haben will. Aber worum geht es eigentlich? In diesem Beitrag stelle ich dir das Buch vor und lege es dir wärmstens ans Herz.
Inhalt
We need your art

„Using her own experiences as a novelist and the inspiration she’s shared as a creative coach, Amie guides you on why we need your art and how you can make it happen–starting with a two-week reset plan to help you kick-start your creative habit. This isn’t about writing your great novel in a month or painting a masterpiece in a flurry of inspiration. Rather, this process is about practicing small, sustainable creative steps every day over time–five hundred words of writing each day, a pencil sketch every evening–so that you avoid burnout, produce consistent, reliable content on your own terms, and begin to see yourself as an artist. With frank and empowering conversations on the many issues creatives face, including impostor syndrome, perfectionism, procrastination, and the inner critic, as well as invitations to coronate yourself and celebrate your ambition, Amie provides the framework and encouragement you need to begin to take your art seriously.“
Rezension „We need your art“
Vorab: Das Buch ist auf Englisch und es gibt es noch nicht übersetzt. Ich fand es allerdings nicht schwer, es zu lesen, und ich empfehle es wirklich jedem, der oder die Kunst macht – egal, ob du schreibst, malst, Musik oder etwas anderes machst.
Ich folge Amie McNee schon ewig auf Instagram. Mit ihren selbst gemalten Schildern ist sie schon lange eine Inspiration für mich, und vieles aus ihrem Buch war mir entsprechend nicht neu. ABER zum ersten Mal stellt sie hier ein Gesamtwerk vor. Zum ersten Mal gewährt sie Schritt für Schritt Einlass in ihr Denken, und das ist nicht nur herrlich erfrischend, sondern empowernd und bestärkend.
Ohne auch nur an einer Stelle belehrend zu sein, folgen wir Amie durch ihr Leben zur Künstlerin: Sie schreibt über ihre Ängste, Zweifel und ihr Scheitern, und natürlich über die kleinen und großen Erfolge und den großen Traum, der sie geleitet hat: Einmal vom Schreiben leben zu können.
Daraus entwickelt sie nicht unbedingt eine Anleitung, wie man es richtig macht – denn dazu sind Künstlerbiografien viel zu individuell -, sondern sie zeigt den Weg, die Mechanismen, die einen eventuell blockieren, und was wir als Künstler:innen für uns selbst tun können, um uns als das zu akzeptieren und zu lieben, was und wie wir sind. Wir sind NICHT die gescheiterten Existenzen einer kaputten Gesellschaft, im Gegenteil: Wir sind das Heilmittel.
Doch bevor uns das bewusst werden kann, müssen wir uns von bestimmten Denkmustern befreien, die uns klein halten. Amie McNee zeigt viele kleine Schritte und einen unerschütterlichen Glauben, dass wir alle das können. Sie gibt konkrete Tipps mit kleinen Challenges, und sie schreibt über Prokrastination und Perfektion, über Neid und Sich-mit-anderen-vergleichen, über Burnouts, Scheitern, Selbst-Zensur, Ängste (auch Angst vor Erfolg!), Zweifel, aber auch über Erfolg, über Geduld und über das Feiern von Momenten.
Ich habe viele Ratgeber gelesen, die meisten über das Schreiben, und dieses Buch hat mir tatsächlich gefehlt. Amie McNee schreibt von Herzen und ist dabei so ehrlich, offen, so nah und so bestärkend, dass ich dieses Buch immer wieder lesen möchte. Sie hat selbst alle Berge und Täler des Künstlerlebens beschritten und weiß, worüber sie schreibt.
Das Buch empfehle ich dir, selbst wenn du (noch) kein:e Künstler:in bist. Es ist auch ein Buch über das Leben und wie man es aushält. Klare Leseempfehlung!

Die Autorin und ihr Buch
Amie McNee findest du auf Instagram und auf ihrer Website. Das Buch „We need your art“ bekommst du zum Beispiel bei Thalia*.
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